Die Zukunft mitgestalten
Associated YR Projekte

Mecha­nis­men des Super­in­fek­ti­ons­aus­schlus­ses in Archaeen

Emine Rabia Sensevdi

Viren sind viel mehr als bloße Parasiten, sie kommen in allen Bereichen des Lebens vor und können verschiedene Arten von Beziehungen zu ihrem Wirt haben: von parasitären bis hin zu sogar nützlichen. Eine potenziell vorteilhafte Beziehung zugunsten des Wirts ist die Fähigkeit einiger Viren, eine Superinfektion durch andere Viren zu verhindern, was als Superinfektionsausschluss (superinfection exclusion SIE) bezeichnet wird. Unser Verständnis dieses Mechanismus ist jedoch eher gering. Dieses Projekt zielt darauf ab, den molekularen Mechanismus, der SIE in Haloarchaealen-Viren zugrunde liegt, mit molekularen und virologischen Techniken zu entschlüsseln.

Von mitochon­dria­len Genoty­pen zu Phäno­ty­pen mittels single-cell multi-omics

Pauline Kautz – Hector RCD Awardee Leif Ludwig

Somatische Mutationen in mitochondrialer DNA (mtDNA) sind mit einer Vielzahl humaner Erkrankungen assoziiert, allerdings ist es bisher schwierig gewesen auf zellulärer Ebene einen mitochondrialen Genotyp mit einem Phänotyp zu verknüpfen. Unser Ziel ist es, metabolische Profile mit Hilfe multimodaler Sequenzierungsmethoden auf Einzelzellebene zu integrieren, um die Folgen mtDNA Mutationen auf zellulärer und genomischer Ebene besser zu charakterisieren.

Von mitochondrialen Genotypen zu Phänotypen mittels single-cell multi-omics© Pauline Kautz