Netzwerk­bil­dung und inter­dis­zi­pli­nä­rer Wissenstransfer
Alumni-Projekte

Abgeschlos­sene Projekte

Die Hector Fellow Academy hat ein dynami­sches Netzwerk für ihre Alumni geschaf­fen, um auch über den Projekt­zeit­raum hinaus den Dialog zwischen heraus­ra­gen­den Wissenschaftler*innen aufrecht zu erhal­ten. Der regel­mä­ßige Austausch und Trans­fer von Forschungs­er­geb­nis­sen sowie die Möglich­keit zur langfris­ti­gen fächer­über­grei­fen­den Zusam­men­ar­beit machen die HFA zu einer leben­di­gen Wissen­schafts­aka­de­mie. Die folgen­den Projekte wurden erfolg­reich abgeschlossen.

Associated Fellows-Projekte
   

Abgeschlos­sene inter­dis­zi­pli­näre Projekte

Leider wurden keine abgeschlos­se­nen Projekte gefunden. 
   

Abgeschlos­sene Promotionsprojekte

Mecha­nis­men Repro­duk­ti­ver Isola­tion während schnel­ler Artbildung

Sina Rometsch – Hector Fellow Axel Meyer

Repro­duk­tive Isola­tion, die Einschrän­kung des Austau­sches von geneti­schem Material, ist ausschlag­ge­bend für die Aufspal­tung von Popula­tio­nen in eigen­stän­dige Arten. Meist wird Artbil­dung durch extrin­si­sche physi­sche Barrie­ren verein­facht, sie kann in selte­nen Fällen aber auch ohne solche Barrie­ren von statten gehen. Jedoch ist noch nicht erforscht, ob Artbil­dung unter diesen zwei unter­schied­li­chen geogra­phi­schen Szena­rien durch diesel­ben oder verschie­dene Mecha­nis­men der repro­duk­ti­ven Isola­tion verur­sacht wird. Wir wollen zur Beant­wor­tung dieser bedeu­ten­den Frage in der Biolo­gie beitra­gen, indem wir uns ein Modell­sys­tem der Artbil­dung zu Nutze machen: die Midas Buntbar­sche Nicaraguas.

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Promotionsprojekte© Vladi­mir Wrangel – Adobe Stock

Epige­ne­ti­sche Grund­lage von appeti­ti­ver Aggression

Anja Rukundo-Zeller – Hector Fellow Thomas Elbert

Aggres­sion kann unter­teilt werden in reaktive Formen – eine protek­tive Antwort auf eine akute Bedro­hung – und instru­men­telle Formen – zielge­rich­tete Ausübung. Appeti­tive Aggres­sion ist eine Unter­form der letzte­ren, welche über die Lustge­fühle bei der Ausübung von Gewalt definiert ist. 

Bis jetzt wurde diese Form nur anhand von Selbst­be­rich­ten erhoben. Das Dokto­ran­den­pro­jekt unter Super­vi­sion von Prof. Thomas Elbert inten­diert einen objek­ti­ven, epige­ne­ti­schen Marker für appeti­tive Aggres­sion zu kreieren

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© Anja Rukundo-Zeller

Helizi­täts­er­hal­tende Kavität zur Verbes­se­rung des Zirkulardichroismus

Philip Scott – Hector Fellow Martin Wegener

Die meisten moder­nen Medika­mente basie­ren auf der Einhän­dig­keit eines chira­len Moleküls (ein Enantio­mer). In vielen Fällen, je nach Händig­keit des Enantio­mers, kann das Medika­ment entwe­der positive oder schäd­li­che Wirkun­gen haben, daher ist es wünschens­wert, die Händig­keit feststel­len zu können. Die Spektro­sko­pie des Zirku­lar­dichro­is­mus (CD) kann aufgrund der unter­schied­li­chen Absorp­tion von zirku­lar polari­sier­tem Licht zwischen der Händig­keit unter­schei­den, leidet aber unter schwa­chen Signa­len; daher ist ein Verfah­ren zur Verbes­se­rung des Signals erwünscht.

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Helicity Preserving Cavity for Circular Dichroism Enhancement© J. Feis et al., Phys. Rev. Lett.

Reali­sie­rung eines Quanten­pro­zes­sors auf der Basis von Strontium-Rydberg-Atomen

Maximi­lian Ammen­werth – Hector Fellow Immanuel Bloch

In diesem Projekt wird ein innova­ti­ves Quanten­gas-Mikro­skop entwi­ckelt, welches mit Hilfe von optischen Pinzet­ten neutrale Stron­tium Atome zu konfi­gu­rier­ba­ren und defekt-freien Anord­nun­gen sortiert. Dies erlaubt eine schnelle Initia­li­sie­rung und dient als Ausgangs­punkt für die analoge Simula­tion von Quanten-Vielteil­chen­sys­te­men und als Qubit-Regis­ter für digita­les Quanten­com­pu­ting. Durch Ausnut­zung von Rydberg-Wechsel­wir­kun­gen können Spin-Modelle simuliert und Quanten­gat­ter imple­men­tiert werden.

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Realisierung eines Quantenprozessors auf der Basis von Strontium-Rydberg-Atomen© Maximi­lian Ammenwerth

Gold-kataly­­sierte Funktio­na­li­sie­rung von 1,3‑Diin-Derivaten

Philipp Stein – Hector Fellow A. Stephen K. Hashmi

Die möglichst effizi­ente Gestal­tung chemi­scher Prozesse ist indus­tri­ell von hoher Bedeu­tung. Hierzu leistet die aktuelle Forschung einen essen­ti­el­len Beitrag, komplexe Substrate in möglichst wenig Schrit­ten und in hoher Ausbeute kosten­güns­tig zu synthe­ti­sie­ren. Dieses Promo­ti­ons­vor­ha­ben, unter der Leitung von Hector Fellow A. Stephen K. Hashmi, befasst sich daher mit dem Mecha­nis­mus, sowie der Funktio­na­li­sie­rung einer breiten Auswahl an 1,3‑Diinen mit variie­ren­den Nukleophilen.

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Gold-katalysierte Funktionalisierung von 1,3-Diin-Derivaten© Philipp Stein

Bildung von amorphen Kohlstoff durch metha­no­gene und methan­oxi­die­rende Archaeen

Stian Torset – Hector Fellow Antje Boetius

Das Projekt unter­sucht die Struk­tur und Rolle von amorphen Kohlen­stoff, der durch metha­no­ge­nen und Methan-oxidie­ren­den Archaeen gebil­de­ten wird, sowie die moleku­la­ren Mecha­nis­men, die zur Bildung dieses als Bioma­te­rial unbekann­ten Stoffes beitra­gen. Dau werden biophy­si­ka­li­sche Ansätze genutzt, um die Rolle der Struk­tu­ren aufzu­lö­sen, und geneti­sche Metho­den, um die zur bioge­nen Bildung dieser Verbin­dung benötig­ten Gene und Prote­ine zu identi­fi­zie­ren. Das Projekt wird betreut von Hector Fellow Antje Boetius.

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Bildung von amorphen Kohlstoff durch methanogene und methanoxidierende Archaeen© Stian Torset

1,3‑Diketon basierte Ligan­den für die Übergangsmetallkatalyse

Jonas Wunsch – Hector Fellow A. Stephen K. Hashmi

Der Entwick­lung von Kataly­sa­to­ren zur Effizi­enz­stei­ge­rung oder zur Ermög­li­chung gänzlich neuer chemi­scher Reaktio­nen kommt ein enormes Inter­esse zu. Dafür wird eine breite Auswahl an Ligan­den benötigt. Ziel der von Hector Fellow A. Stephen K. Hashmi betreu­ten Promo­tion ist es neue Ligan­den, die aus der forma­len doppel­ten Depro­to­nie­rung von 1,3‑Diketonen entste­hen, zu entwi­ckeln um das Spektrum bekann­ter Ligan­den zu erwei­tern. Hierfür müssen geeig­nete Synthe­se­rou­ten gefun­den werden und die erhal­te­nen Ligan­den charak­te­ri­siert werden.

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1,3-Diketon basierte Liganden für die Übergangsmetallkatalyse© Jonas Wunsch
   

Abgeschlos­sene Associa­ted Young Researchers-Projekte

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