Die Zukunft mitgestalten
Promo­ti­ons­pro­jekte

Promo­ti­ons­pro­jekte

Die Hector Fellow Academy fördert jährlich mehrere Promo­ti­ons­stel­len für vielver­spre­chende Nachwuchswissenschaftler*innen aus aller Welt. Unter Betreu­ung eines Hector Fellows arbei­ten sie über einen Zeitraum von drei Jahren an ihren innova­ti­ven Dokto­ran­den­pro­jek­ten. Neben der Finan­zie­rung ihrer Stellen erhal­ten sie von der Academy zusätz­li­che Forschungs­mit­tel und nehmen an Weiter­bil­dungs­ver­an­stal­tun­gen teil.

Promotionsprojekte
   

Aktuelle Projekte

Zurzeit werden folgende Promo­ti­ons­pro­jekte gefördert

Geneti­sche Grund­lage der bilate­ra­len Asymme­trie bei einem schup­pen­fres­sen­den Fisch

Xiaomeng Tian – Hector Fellow Axel Meyer

Die meisten Tiere weisen eine bilate­rale Symme­trie auf, aber auch asymme­tri­sche Merkmale haben sich wieder­holt in verschie­de­nen taxono­mi­schen Gruppen entwi­ckelt. Aller­dings sind die geneti­schen Mecha­nis­men, welche zu solchen Varia­tio­nen von asymme­tri­schen Merkma­len führen, immer noch unklar. Wir werden den schup­pen­fres­sen­den Fisch, Peris­so­dus micro­l­epis, verwen­den, um die geneti­schen Grund­la­gen der außer­ge­wöhn­li­chen morpho­lo­gi­schen und verhal­tens­be­zo­ge­nen Asymme­trie zu analy­sie­ren. Diese Studie wird wichtige Einbli­cke in das mecha­nis­ti­sche Funda­ment von asymme­tri­schen Entwick­lun­gen und den Ursprung evolu­tio­nä­rer Neuar­tig­keit liefern.

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Genetic basis of bilateral asymmetry in a scale-eating fish© Xiaomeng Tian

Neuro­nale Prozesse von adapti­ver und maladap­ti­ver Gedächtniskonsolidierung

Tobias Debor – Hector RCD Awardee Monika Schönauer

Stark emotio­nale Erinne­run­gen werden separat verar­bei­tet. Bei negati­ven Erfah­run­gen kann das zu maladap­ti­ver Gedächt­nis­bil­dung führen, die affek­tive Störun­gen begüns­ti­gen kann. Dieses Projekt soll unser Verständ­nis adapti­ver und maladap­ti­ver Gedächt­nis­pro­zesse verbes­sern. Wir werden Gehirn­ak­ti­vi­tät bei Aufga­ben analy­sie­ren, die maladap­tive Gedächt­nis­sym­ptome imitie­ren. Dadurch hoffen wir, Ansatz­punkte für Behand­lun­gen zu finden, die maladap­tive Gedächt­nis­pro­zesse hemmen.

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Neuronale Prozesse von adaptiver und maladaptiver Gedächtniskonsolidierung© Tobias Debor

Hochauf­ge­löste 3D-Kartie­rung des mensch­li­chen Hypotha­la­mus in 10 postmor­ta­len Gehirnen

Alexey Chervon­nyy – Hector Fellow Katrin Amunts

Ziel der Studie ist die Analyse und Kartie­rung der Zytoar­chi­tek­tur des mensch­li­chen Hypotha­la­mus in histo­lo­gi­schen Schnit­ten von 10 postmor­ta­len Gehir­nen. Als Ergeb­nis wollen wir ein hochauf­ge­lös­tes histo­lo­gi­sches 3D-Modell des Hypotha­la­mus und seiner Kerne als Grund­lage zur Unter­su­chung von Struk­tur-Funkti­ons-Bezie­hun­gen sowie proba­bi­lis­ti­sche zytoar­chi­tek­to­ni­sche Karten, die die inter­in­di­vi­du­elle Varia­bi­li­tät der Hypotha­la­mus­kerne in Bezug auf Größe und Lage im Referenz­raum wider­spie­geln, erarbeiten.

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Hochaufgelöste 3D-Kartierung des menschlichen Hypothalamus in 10 postmortalen Gehirnen© Alexey Chervonnyy

System­bio­lo­gi­scher Ansatz zur Aufklä­rung der bakte­ri­el­len Wieder­be­le­bung nach Antibiotika-Behandlung

Adewale Ogunleye – Hector RCD Awardee Ana Rita Brochado

Die Fähig­keit nicht-resis­ten­ter bakte­ri­el­ler Erreger, Antibio­tika während einer Infek­tion zu überle­ben (Toleranz) trägt nicht nur zum weltwei­ten Anstieg der Antibio­ti­ka­re­sis­tenz, sondern auch zum chroni­schen Rückfall von Infek­tio­nen bei. Ziel des Projekts ist es zu verste­hen, was nach einer Antibio­tika-Behand­lung zur bakte­ri­el­len Wieder­be­le­bung beiträgt und welche biolo­gi­schen Wege zugrunde liegen. Die Ergeb­nisse dieses Projekts werden zu besser infor­mier­ten Entschei­dun­gen über die Auswahl von Antibio­tika zur Behand­lung von Infek­tio­nen und zur Vorbeu­gung von Rückfäl­len beitragen.

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Systembiologischer Ansatz zur Aufklärung der bakteriellen Wiederbelebung nach Antibiotika-Behandlung© Adewale Ogunleye

Sicher­heit und Anony­mi­tät in Quantennetzen

Ziad Chaoui – Hector RCD Awardee Anna Pappa

Dank moder­ner Techno­lo­gie ist es heutzu­tage möglich, Geräte zu bauen, die quanten­me­cha­ni­sche Objekte aktiv manipu­lie­ren. Die Verwen­dung von Quanten­ob­jek­ten als Infor­ma­ti­ons­trä­ger hat viele wichtige Auswir­kun­gen auf die zukünf­tige Kommu­ni­ka­tion, da Quanten­in­for­ma­tio­nen genutzt werden können, um perfekte Sicher­heit zu errei­chen und die Effizi­enz von Kommu­ni­ka­ti­ons­net­zen zu steigern. Dieses Forschungs­pro­jekt konzen­triert sich auf die Entwick­lung siche­rer und anony­mer Quanten­kom­mu­ni­ka­ti­ons­pro­to­kolle, um ein zukünf­ti­ges Quanten­in­ter­net zu entwickeln.

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Sicherheit und Anonymität in Quantennetzen© Ziad Chaoui

Mitochon­dria­les Mutati­ons­pro­fil in humanen T‑Zellen

Yu-Hsin Hsieh – Hector RCD Awardee Leif Ludwig

Die Diffe­ren­zie­rung und Funktion von T‑Zellen wird durch zahlrei­che zellu­läre Prozesse wie beispiels­weise den Zellstoff­wech­sel streng reguliert, wobei dieser durch Mutatio­nen in der mitochon­dria­len DNA (mtDNA) erheb­lich beein­träch­tigt werden kann. Die genauen Auswir­kun­gen der mtDNA-Mutati­ons­last auf die Diffe­ren­zie­rung und funktio­nelle Hetero­ge­ni­tät von T‑Zellen bleiben jedoch weitest­ge­hend unver­stan­den. Ziel dieses Projekts ist es, mtDNA Mutati­ons­pro­file und deren Konse­quen­zen in humanen T‑Zellen mit Hilfe von single-cell multi-omics Techno­lo­gien zu charakterisieren.

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Mitochondriales Mutationsprofil in humanen T-Zellen© Yu-Hsin Hsieh

Haupt­­grup­­pen­e­le­­ment-Helicene zur Anwen­dung in der organi­schen Elektro­nik und der Katalyse

Jan Niedens – Hector RCD Awardee Agnieszka Nowak-Król

Dieses Projekt konzen­triert sich auf die Synthese neuer helikal-chira­ler Verbin­dun­gen, die Diarylborol‑, Arsol‑, und Stibo­lein­hei­ten enthal­ten. Ziel des Forschungs­vor­ha­bens ist es, Materia­lien mit verbes­ser­ten optischen und elektro­ni­schen Eigen­schaf­ten zu erhal­ten, indem helikale Chromo­phore über Bor als Spiroatom verbun­den werden. Weiter­hin könnten arsen- oder antimon­hal­tige Helicene als Ligan­den in der aysmme­tri­schen Katalyse Verwen­dung finden, da sie im Vergleich zu den verbrei­te­ten Phospha­nen eine höhere Stabi­li­tät gegen­über Oxida­tion aufweisen.

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Hauptgruppenelement-Helicene zur Anwendung in der organischen Elektronik und der Katalyse© Jan Niedens
   

Abgeschlos­sene Projekte

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