Publikation von Ralf Bartenschlager und Yannick Stahl in Molecular Cell
Studie zu Mechanismen der SARS-CoV-2-Infektionen
Studie zu Mechanismen der SARS-CoV-2-Infektionen
In Zusammenarbeit mit dem LV Prasad Eye Institute untersuchen wir die Wiederherstellung der Sehkraft bei Personen, die aufgrund von Katarakten vorübergehend erblindet sind, um die neuronalen Mechanismen sensibler Phasen der Gehirnentwicklung zu erforschen. Genauer gesagt untersuchen wir höhere kortikale Repräsentationen und ob und wie sie entstehen, wenn der visuelle Input verzögert eintrifft, z. B. nicht vor der Mitte der Kindheit. Das vorliegende Dissertationsprojekt wird sich auf Objektrepräsentationen konzentrieren und darauf, wie diese im Zusammenspiel mit anderen visuellen Bereichen entstehen. Wir erwarten ein besseres Verständnis dafür, wie frühe Erfahrungen die Konnektivität des Gehirns im Erwachsenenalter prägen.
Die Alzheimer-Krankheit (AD) hat eine multifaktorielle Ätiologie, die unter anderem eine vaskuläre Dysfunktion und eine aberrante Neuroimmunität umfasst. Unser Ziel ist es, das Gen ABI3 als mögliche Verbindung zwischen diesen beiden Aspekten der Alzheimer-Pathophysiologie zu untersuchen. Mithilfe transgener Mausmodelle und einer Kombination aus biochemischen, immunhistochemischen und In-vivo-Bildgebungsverfahren werden wir untersuchen, wie sich die AD-Risikovariante S209F ABI3 auf die Neurodegeneration, die Immunkompetenz und die Gefäßdynamik auswirkt.
Seltene genetische Störungen führen zu einer unzureichenden Produktion von Blutzellen, die häufig tödlich verlaufen und am häufigsten bei Kleinkindern auftreten. Diese Krankheiten sind in erster Linie monogen, d. h., sie werden durch den Funktionsverlust eines einzigen Gens verursacht. Um die Auswirkungen dieses Funktionsverlustes zu untersuchen, wird in meinem Projekt versucht, ihn außerhalb des menschlichen Körpers nachzuahmen, und zwar in menschlichen Knochenmarkorganoiden (BMOs). Durch die Untersuchung von BMOs sollen kritische Faktoren identifiziert werden, die zum Versagen des Knochenmarks beitragen, und diese Informationen schließlich zur Entwicklung neuer diagnostischer Methoden genutzt werden.
Sternhaufen galten lange als Objekte, deren Sterne alle das gleiche Alter und die gleichen chemischen Häufigkeiten haben. Die überraschende Entdeckung multipler Sternpopulationen in Sternhaufen ist bislang unerklärt. Anhand von schnell rotierenden massereichen Emissionsliniensternen werde ich untersuchen, ob rotationsbedingte Durchmischung eine plausible Ursache sein könnte. Außerdem werde ich prüfen, ob gewisse leichte Elemente tatsächlich brauchbare Anzeiger multipler Populationen sind.
DNA-Nanoröhrchen werden in der synthetischen Bottom-up Biologie häufig als Nachahmung von Zytoskelettfilamenten verwendet. Mit Hilfe eines synthetischen starPEG-Konstrukts, das als Vernetzer fungiert, gelingt es uns, die nur wenige Nanometer dicken DNA-Nanoröhrchen zu bündeln. In der Masse organisieren sie sich selbst zu Ringen im Mikrometerbereich. Wir erreichen, dass sie sich bei Temperaturerhöhung oder in Anwesenheit von Verdrängermolekülen wie Dextran zusammenziehen (in Zusammenarbeit mit der Gruppe Kierfeld, TU Dortmund).
Wieso lernen Kinder anders als Erwachsene?
Aufzeichnung der Veranstaltung jetzt auf YouTube verfügbar
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Die von Hector RCD Awardee Leif Ludwig mitorganisierte Konferenz in Berlin war ein großer Erfolg